Am Beispiel des Unternehmens Colt Technology Services und dem Rotkreuz-Fahrdienst zeigt sich eindrücklich, was soziales Engagement von Unternehmen bewirken kann. Mitarbeitende des Schweizer Standorts von Colt erhalten pro Jahr zwei Arbeitstage, die sie gezielt für freiwilliges Engagement einsetzen können. Diese Zeit ermöglicht es ihnen, sich für gesellschaftlich sinnvolle Projekte zu engagieren und einen Perspektivenwechsel zu erleben.
Gregor Zweifel (in der Mitte auf dem Bild), Abteilungsleiter im Aussendienst, engagiert sich seit über zehn Jahren regelmässig im Rotkreuz-Fahrdienst. Gemeinsam mit seinem Team übernimmt er medizinische Fahrten für mobilitätseingeschränkte Menschen in der Stadt Zürich. Einen passendes Engagement zu finden, sei nicht einfach gewesen, erzählte er. Doch der Rotkreuz-Fahrdienst passte ideal zu den Gegebenheiten bei Colt: Die Mitarbeitenden im Aussendienst verfügen über Firmenautos und können diese unkompliziert für die Fahrten nutzen. Die Einsätze werden vom Fahrdienst-Team des Zürcher Roten Kreuzes koordiniert und flexibel geplant. In den vergangenen vier Jahren haben rund 40 Mitarbeitende Fahrten übernommen und dabei mehrere tausend Kilometer zurückgelegt.
Bereichernde Erfahrungen
Für die Mitarbeitenden ist der Einsatz weit mehr als eine freiwillige Aufgabe. Die Begegnungen mit den Fahrgästen verändern die eigene Einstellung.