Lehrgang Pflegehelfende SRK

Pflegewissen fürs Leben

Die Walliseller Stadträtin Verena Frangi Granwehr absolvierte den Lehrgang Pflegehelfende SRK und erzählt von ihren Erfahrungen. Wie das Zürcher Rote Kreuz setzt sie sich mit Herz für Menschen ein.
Porträtfoto von Verena Frangi Granwehr

Verena Frangi Granwehr ist vieles: Berufsschullehrerin, Stadträtin von Wallisellen, engagiertes Mitglied in ihrer Gemeinde und seit Kurzem auch Pflegehelferin SRK. Seit 28 Jahren arbeitet sie als Berufsschullehrerin an der Schule für Gestaltung und bildet junge Menschen für die Lehre Medientechnologie EFZ aus.

«Ich liebe es, Lernenden eine Basis zu geben», sagt sie. Dabei versteht sie Lernen immer als Austausch: «Ich gebe nicht nur, ich nehme auch sehr viel von den Lernenden mit.» Auch in ihrer Rolle als Stadträtin sucht sie bewusst den direkten Kontakt zu den Menschen: «Genauer hinschauen und im Kleinen etwas bewirken – das ist mir wichtig.»

 

Genauer hinschauen und im Kleinen etwas bewirken – das ist mir wichtig.
Verena Frangi, Stadträtin von Wallisellen

Sicherheit durch Vorbereitung

Den Lehrgang Pflegehelfende SRK absolvierte Verena im letzten Jahr, jedoch nicht aus beruflichen Gründen, sondern wegen persönlicher Erfahrungen. Ihre Tante mit Demenz hatte sich ein Bein gebrochen und war dadurch stark eingeschränkt. Die Familie fühlte sich überfordert im Umgang mit der Situation. «Ich dachte mir, das darf nicht passieren. Ich will wissen, wie wir mit so einer Situation umgehen und richtig handeln können.» Auch mit Blick auf das zunehmende Alter ihrer Eltern wuchs in ihr der Wunsch, im Ernstfall vorbereitet zu sein.

Kompetent und niederschwellig

Verena wollte eine Weiterbildung, die praxisnah und direkt anwendbar ist. Der Lehrgang Pflegehelfende SRK erfüllt genau diese Anforderungen. Innerhalb von maximal zwölf Monaten absolvieren Teilnehmende zwei Theoriemodule à jeweils zehn Tagen sowie einen Praxiseinsatz von mindestens 15 Tagen. Der Lehrgang bereitet auf den Berufseinstieg als Pflegehelfende vor.

Obwohl Verena das Gelernte nicht beruflich in der Pflege einsetzt, blieben ihr für den Alltag konkrete Fähigkeiten. Zum Beispiel das richtige Anziehen von Stützstrümpfen oder der sichere und respektvolle Umgang mit älteren Menschen. Auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Tod war Teil des Unterrichts und hinterliess einen bleibenden Eindruck.

Pflegehelfende SRK während des Unterrichts

Was die Berufsschullehrerin besonders schätzt, ist die klare Struktur des Lehrgangs: 

Die Inhalte und Unterlagen sind gut aufgebaut, die Kommunikation ist klar und digitale Lernformen ergänzen den Unterricht sinnvoll.
Verena Frangi Granwehr absolvierte den Lehrgang Pflegehelfende SRK

«Die Lehrpersonen bringen langjährige Erfahrung aus der Pflege mit, und das SRK-Bildungszentrum profitiert von seiner umfangreichen Erfahrung im Kurswesen. Gleichzeitig ist der Lehrgang niederschwellig gestaltet. Er ermöglicht vielen Menschen einen Einstieg in die Pflege. Gerade für Personen mit unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen ist das Angebot wertvoll, da es bewusst einfach und verständlich gehalten ist.»

Eine klare Empfehlung

Ihr Verständnis für die Herausforderungen im Alter ist noch mehr gewachsen, was sich auch auf ihre Arbeit als Stadträtin auswirkt. «Pflege und Betreuung betreffen uns alle. Darum ist es so wichtig, dass dieses Wissen zugänglich ist.»

Verena empfiehlt den Lehrgang Pflegehelfende SRK allen, die sich für Menschen interessieren und einen sinnvollen Beitrag leisten möchten – unabhängig davon, ob sie später beruflich in der Pflege arbeiten oder nicht.

Das Zürcher Rote Kreuz kennt Verena Frangi Granwehr als Spenderin und nun auch als Kursteilnehmerin. «Ich liebe Menschen», sagt sie. Das verbindet sie noch mehr mit dem SRK Kanton Zürich, das sich für mehr Menschlichkeit im Kanton Zürich einsetzt.

Grundlagen für den Einstieg in die Pflege

Wenn Sie den beruflichen Einstieg in die Pflege planen oder sich auf die Pflege und Betreuung von Angehörigen vorbereiten möchten, ist der Lehrgang Pflegehelfende SRK die optimale Grundlage. Informieren Sie sich jetzt.